Mehr Bio in Bremer KiTas

 

Um das Hauptargument, "Bio in KiTas ist nicht bezahlbar" zu überprüfen, wurde das Pilotprojekt "Mehr Bio in Bremer KiTas" durchgeführt.

 

Drei zentrale Fragen haben uns dabei besonders beschäftigt:

  • Wie hoch sind die Mehrkosten bei dem Einsatz von 100 % Biolebensmittel?
  • Wie viel Bio ist mit dem aktuellen Tagessatz leistbar?
  • Von welchen Faktoren hängt der Erfolg von einem hohen Bioanteil in KiTa-Küchen ab?

Bausteine des Projekts waren Biopaten, Fortbilungen und Aktivitäten mit Kindern.

Den KiTas wurde eine finanzielle Sicherheit von 50 ct/Kind/Tag zugesichert, was es den KiTas erleichterte, sich auf den Prozess einzulassen und sich auszuprobieren. Dieses Geld wurde von Unternehmen, Stiftungen und Privatpersonen gespendet.
Da ein finanzierbarer hoher Bioeinsatz nicht mit Komponentenaustausch getan ist, hatten die Köch*innen die Gelegenheit, sich auf Fortbildungen das Know How zu holen.
Beleitet wurde das Projekt außerdem mit Aktivitäten für die Kinder, wie z.B. Bauernhofbesuche, Kochen mit Kindern und Sommerfesten.

 

Drei KiTas aus drei Stadtteilen haben mitgemacht, und den Kindern über 10 Monate nur Biolebensmittel zubereitet.
Dabei hat sich gezeigt, dass dies nur 10 bis 15 % mehr kostet!

Maßgebliche Erfolgsfaktoren für einen hohen Einsatz von Biolebensmitteln in der KiTa sind:

  • die Haltung von Einzelpersonen zum Thema Bio,
  • ein hoher Anteil von frischen Produkten,
  • die Ausstattung der Küche, z.B. Küchenmaschinen, Lagermöglichkeiten,
  • ein reduzierter Einsatz von hochpreisigen Produkten, z.B. Fleisch, Produkte mit hohem Convieniencegrad.

 

Gefördert wurde das Projekt von: